/Die 8 schönsten Sehenswürdigkeiten in Ulm
Die 8 schönsten Sehenswürdigkeiten in Ulm

Die 8 schönsten Sehenswürdigkeiten in Ulm

In der mittelalterlichen Stadt an der Donau, im Süden Baden-Württembergs gelegen, gibt es viel zu entdecken. Vor allem Freunde von Kirchen, Fachwerkhäusern, engen Gassen und Stadtmauern, sind hier bestens aufgehoben.

Der Ulmer Münster

Eindeutig die Nr. 1 unter den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Kirche mit dem 161,53 Meter hohen Kirchturm, dem höchsten der Welt, ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. 513 Jahre dauerte es, bis das Münster endlich fertiggestellt war. 1377 erfolgte zwar die Grundsteinlegung, aber die Arbeiten wurden immer wieder durch Geldmangel unterbrochen. Denn die Kosten dafür trugen einzig und alleine die Bürger der Stadt, keine weltliche oder religiöse Organisation war daran beteiligt. Die oberste Aussichtsplattform der gotischen Kirche befindet sich auf 143 Meter Höhe. Wer die 768 Stufen dahin gemeistert hat, dem bietet sich als Belohnung dafür ein herrlicher Ausblick.

Sehenswürdigkeiten in Ulm
Quelle Foto: pixaby.com

Das Fischerviertel

Dort wo die Blau in die Donau mündet, befindet sich das Gerber- und Fischerviertel, das durch enge Gassen, kleinen Brücken und Fachwerkhäusern, geprägt ist. Dort wo früher Handwerker ihrer Arbeit nachgingen, finden Besucher heute Galerien, Restaurants und kleine Fachgeschäfte.

Das Ulmer Rathaus

Der älteste Teil des Gebäudes entstand bereits im Jahr 1370 und wurde in den Anfangsjahren als Kaufhaus genutzt. Ab 1419 wurde es zum Rathaus umgebaut. Besonders beeindruckend sind die im gotischen Stil gerahmten Fenster auf der Südseite des Gebäudes sowie die Doppelfenster auf der östlichen Seite, die astronomische Uhr und natürlich die üppige Bemalung der historischen Fassade. Ein Nachbau des Fluggerätes von Albrecht Ludwig Berblinger, dem berühmten „Schneider von Ulm“, ist im Treppenhaus des Gebäudes zu bestaunen.

Sehenswürdigkeiten in Ulm
Quelle Foto: reisefein.de

Die Stadtmauer

Heute ein beliebter Promenadenweg mit vielen Restaurants und Cafés, wurde die Stadtmauer 1482 als Bollwerk gegen feindlich gesinnte Heere gebaut.

Grüner Hof

Das Gebäudeensemble gehört zu den ältesten Siedlungsbereichen der Stadt. Im Jahr 1165 wurde der Grüne Hof im Zuge der Stadterweiterung in die Befestigung der Stadt eingebunden. Der älteste Teil des Komplexes stammt aus dem Jahr 1380 und verfügt über einen tiefergelegten Raum im Erdgeschoss, der früher als Festsaal diente.

Schiefes Haus

Das laut Guiness-Buch der Rekorde schiefste Hotel der Welt, befindet sich im Fischerviertel. Der Ursprung dieser Schieflage liegt in der weiten, schräg unterstrebten Verkragung über der Blau.

Sehenswürdigkeiten in Ulm
Quelle Foto: reisefein.de

Das Zeughaus

Erstmalig erwähnt wurde das Zeughaus 1433, seine Ursprünge dürften allerdings noch weiter zurückliegen. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde der Gebäudekomplex großzügig ausgebaut und diente fortan als Waffenlager und als Versammlungsort der Ulmer Bevölkerung.

Das Grabenhäusle

Wann immer auch in den vergangenen Jahrhunderten kriegerische Auseinandersetzungen bevorstanden, warben die Ulmer zusätzliche Truppen an. Um diese auch unterzubringen, wurde 1610 die Grabenhäuschen am Henkersgraben errichtet. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden diese an die Bevölkerung verkauft. Nach umfangreicher Renovierung in den 1980-er Jahren sind einige davon heute noch bewohnt.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, findet auf reisefein viele weitere Ulmer Sehenswürdigkeiten.

 

Quelle Titelbild: pixabay.com